Die eine Möglichkeit:

  • Du kannst Gerte und Sporen scharf einsetzen
  • Du kannst Pferde zwingen, etwas mit schlagenden Schweifen und angelegten Ohren zu tun
  • Du kannst Gefahr laufen, runter gebockt, getreten, gebissen, geschlagen zu werden
  • Du kannst Gefahr, Frustration und Widerstand deines Pferdes jeden Tag gegenüberstehen

oder

Die andere Möglichkeit:

  • Du möchtest eine Harmonische Beziehung mit deinem Pferd
  • Dein Pferd hat Mitspracherecht, weil es dein Partner ist
  • Du möchtest lernen, wie man die Art von „Anführer“ wird, dem dein Pferd gerne folgen möchte
  • Du suchst die Fehler zuerst bei dir, bevor du auf dein Pferd schimpfst
  • Dein Pferd, hat die Möglichkeit auf feine Hilfen zu reagieren
  • Dein Pferd hat die Möglichkeit kleinschrittig zu lernen
  • Dein Pferd bekommt Zeit zum Nachdenken und Pausen zum verarbeiten

Wenn du dich für die letzte Möglichkeit entschieden hast, dann lies gern weiter.

Es ist kein großes Geheimnis, dass jedes Pferd wirklich einzigartig ist. Genauso wie wir Menschen sind auch unsere Pferde individuelle Persönlichkeiten und man muss lernen, auf ihre unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen.

Einige Pferde sind äußerlich durch nichts aus der Ruhe zu bringen und unerschrocken zuversichtlich, während Andere scheinbar ein Staubkorn im Wind erschreckt. Einige Pferde würden alles für ein Leckerli tun, während Andere lieber nur den ganzen Tag auf der Weide herumlaufen.

Wie können wir anfangen unsere Pferde zu verstehen und mit ihnen in Verbindung kommen?

Genau hier kommt die Horsenality ins Spiel. Für diejenigen, die noch nie das Wort „Horsenality“ gehört haben, es ist ein Begriff, auf den Pat Parelli kam, um die vier Haupt-Persönlichkeitstypen, die Pferde zeigen, zu beschreiben.

Durch die Horsenalities haben wir einen groben Plan an der Hand, mit diesem wir wissen, wie man sich unseren Pferden nähert und sich ihnen gegenüber fair verhält.

Pat Parelli erfand 1993 den Ausdruck „Horsenality“, um die verschiedenen Persönlichkeiten der Pferde in verständliche Kategorien einteilen zu können. 

Es geht in erster Linie darum, dass Pferde, genau wie wir Menschen auch, unterschiedliche Persönlichkeiten und Bedürfnisse haben und dass es deshalb unabdingbar ist, das Wesen des Pferdes zuerst verstehen bzw. „lesen“ zu lernen, um langfristig Erfolg mit ihnen zu haben.

Horsenality ist eine Wortkombination, bestehend aus „Horse“ (Pferd) und „Personality“ (Persönlichkeit). Denn um perfekte Partner für unsere Pferde zu werden, müssen wir lernen sie besser zu verstehen.

Mit dem Horsenality-System kannst du die individuelle Persönlichkeit deines Pferdes auf schnelle Art und Weise identifizieren. So lernst du seine Charaktereigenschaften, sein Temperament und seine ganz eigenen Strategien kennen. Das verhilft dir wiederum, dein Training mit ihm noch individueller zu gestalten und besser den Bedürfnissen deines Pferdes anzupassen.

Du fragst dich jetzt vielleicht, weshalb dies so wichtig ist, denn ein Pferd ist schliesslich ein Pferd . . .

Nun, kannst du dir vorstellen, wie hilfreich es sein kann wenn du weisst..

  • ob dein Pferd eher selbstsicher oder ängstlich ist?
  • ob es eher extrovertiert oder introvertiert ist?
  • ob es eher durch Belohnungen in Form von Leckerli oder ganz einfach durch eine Pause motiviert werden kann?
  • ob es von seiner Persönlichkeit her z.B. eine bestimmte „Sportart“, wie das Springen liebt, oder ob es ganz einfach Todesangst davor hat und dementsprechend im Parcours immer „auf der Flucht“ ist?

Dieses Wissen wird deine Einstellung und dein Verhalten gegenüber deines Pferdes grundlegend verändern und ist somit dein ganz persönlicher Schüssel zum Erfolg. Hier entscheidet sich, ob du tatsächlich eine echte Partnerschaft mit deinem Pferd erreichst, oder ob ihr ein Leben lang gegeneinander kämpft und aneinander vorbeiredet.

Man sollte hierbei immer beachten, dass es ein grober Plan ist und nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen ist.

Linke Hirnhälfte vs. Rechte Hirnhälfte

Um die Horsenality deines Pferdes zu bestimmen teilst du es zuerst in die Kategorie „Left Brain“ (Linke Hirnhälfte) oder „Right Brain“ (rechte Hirnhälfe) ein:

Left Brain Pferde sind in erster Linie selbstsicher, mutig, dominant, vertrauensvoll, ruhig und tolerant.

Right Brain Pferde sind hingegen zurückhaltend, ängstlich, folgsam, misstrauisch und neigen dazu überzureagieren.

Left Brain / Right Brain? Was bedeutet es, wenn mein Pferd beim Horsenality Test die meisten Punkte auf der linken bzw. der rechten Seite hat?

Durch die moderne Hirnforschung wissen wir, dass in einem Gehirn (=brain) bestimmte Areale für bestimmte Aufgaben zuständig sind. Das ist bei uns so und bei unseren Pferden auch.

Die linke und rechte Gehirnhälfte in diesem Schema steht symbolisch für Aktion und Reaktion. (Ihr solltet wissen, dass dieses Left Brain/ Right Brain Modell von Pat Parelli eine etwas freie Interpretation dieser Arbeitsverteilung des Gehirns ist. Macht hier aber nichts.)

LEFT BRAIN:

Das aktiv handelnde, vorher über ein Sache nachdenkende Pferd nutzt dazu die linke Gehirnhälfte. Dort sitzt das Zentrum für Logik, bewusstem Verhalten, Neugier etc.

Im Prinzip ist ein logisch nachdenkendes Pferd natürlich das, was wir gerne möchten. Das Ergebnis dieses Nachdenkens fällt aber nicht immer in unserem Sinne aus.

Manche Left Brain Pferde sind schwer zu motivieren, überhaupt etwas für uns zu tun. Andere entwickeln so viele eigene Ideen, dass man unwahrscheinlich kreativ sein muss, solch ein Pferd nicht zu langweilen.

Left Brain Pferde sind im Gelände selbstsicher und mutig. Ein Traum! Aber sie testen ständig unsere Führungsqualitäten.

RIGHT BRAIN:

Wenn ein Pferd reflexartig reagiert, geschieht dies instinktartig in der rechten Gehirnhälfte.

Dieses Verhalten, das uns Menschen so einigen Kummer bereiten kann, hat über Millionen Jahre sein Überleben als Fluchttier gesichert. Es kann dazu führen, dass ein Pferd vor Schreck „einfriert“ und ggf. danach explodiert. Oder es sucht gleich kopflos das Weite.

Egal was passiert, wir dürfen sie nie strafen, weil es das macht, was Mutter Natur ihm sagt. Stattdessen müssen wir dafür sorgen, dass sich unser Right Brain Pferd sicher mit uns fühlt. Als Dank gewinnen wir einen Partner, der alles für uns gibt.

Introvertiert versus Extrovertiert

Anschliessend geht es darum herauszufinden, ob dein Pferd eher introvertiert oder extrovertiert ist:

Introvertierte Pferde haben von Natur aus eher wenig „Vorwärts“ (ausser sie geraten in Panik), sie bewegen sich langsam und haben die Tendenz oft anzuhalten.

Extrovertierte Pferde hingegen haben viel Energie und sind dauernd in Bewegung, sie sind schnell und lieben es zu rennen.

Daraus ergeben sich folgende vier Horsenalities:

Left Brain EXTROVERTIERT

Dieses Pferd hat einen sehr verspielten Charakter und braucht viel Abwechslung. Es lernt schnell und beginnt deshalb sehr schnell seine eigenen Ideen zu entwickeln, wenn es im zu langweilig wird.

Left Brain EXTROVERTIERT = Keine Regeln!

Left Brain extrovertiert sind die geborenen Regelbrecher. Sobald sie heraus finden, was Deine Regeln sind, werden sie dich herausfordern, um sie zu brechen.

Left Brain Pferde sind dominant, sie fordern Deine Führungsqualitäten jeden Tag und jeden Moment heraus.

Ob Left Brain Pferde jemals runter kommen und einfacher werden?

„NEIN!“ Denkt daran, wir sprechen hier von angeborenen Eigenschaften, genau wie die menschliche Persönlichkeit.

Wenn es ein T-Shirt tragen würde, stände auf der Vorderseite: „Zum Trotzen geboren! “ Und auf der Rückseite würde stehen: „Du bist nicht mein Chef.“

Also je mehr ihr versucht, eurem Left Brain extrovertierten „benehmen“ beizubringen , desto schlimmer wird es. Aber je mehr man ihn ermutigt und seine Interessen berücksichtigt, umso verbundener und zur Mitarbeit bereiter wird er.

Aber so mit Pferden umzugehen ist für uns Menschen schwer, denn wir haben unsere Tagesordnung.

Hier ist der Schlüssel: Pack Deinen Plan mal für einen Moment beiseite. Gib Deinem Left Brain extrovertierten Pferd, was es braucht, und es wird Dir geben, was Du willst.

Sei flexibel und bereit ein wenig die Kontrolle zu verlieren. Dieses Pferd hat einen sehr verspielten Charakter und braucht viel Abwechslung.

Left Brain INTROVERTIERT

Willkommen in der Welt von „Weshalb sollte ich etwas für dich tun? Was springt dabei für mich raus?“ Diese Pferde lesen ihre Menschen wie offene Bücher.

Ein Left Brain introvertiertes Pferd weiss genau was es will und es ist nicht dazu bereit dir irgendetwas von sich aus zu geben, ausser du belohnst es seinen Vorstellungen entsprechend angemessen.

Auch wenn ein solches Pferd auf den ersten Blick als sehr faul erscheint; sein Gehirn ist es definitiv nicht. Es mag sich vielleicht langsam bewegen, aber denken kann es dafür umso schneller!

Left Brain INTROVERTIERT = Umgekehrte Psychologie

Left Brain introvertierte Pferde sind Experten darin zu wissen was Du willst um genau das NICHT zu tun.

Jeder, der ein Left Brain introvertiertes Pferd hat, weiß, dass das „Circling Game“ und das „Vorwärts gehen“ die beiden größten Herausforderungen sind, wenn man sie mit etwas Elan und gutem „Ausdruck“ erreichen möchte.

Es ist nicht so, dass die Left Brain introvertierten nicht vorwärts gehen wollen. Sie wollen nur dann nicht vorwärts gehen, wenn man sie darum bittet!

Wenn ein Left Brain introvertiertes Pferd ein T-Shirt tragen würde, stände auf der Vorderseite: „Zum Argumentieren geboren“ und auf der Rückseite „Ich weiß was du willst, ich mache trotzdem das Gegenteil.“

Folgendes lässt Left Brain introvertierte Pferd abstumpfen und bewirkt genau das Gegenteil von dem was wir wollen:

  • Fragen nach mehr Energie (durch Gerte oder Sporen)
  • Viel Animation (Du brauchst mehr Energie als das Pferd!)
  • Langeweile
  • Ziellosigkeit
  • Fehlende Belohnung

Deswegen musst du genau das Gegenteil von alledem tun! Frage nach weniger Energie, verbrauche selbst weniger Energie, verfolge einen Zweck und belohne Dein Pferd.

Und was ich mit umgekehrter Psychologie meine?

Eigentlich ist das ganz einfach. Anstatt zu versuchen, Dein Pferd schneller zu machen, bitte es, langsamer und langsamer zu gehen. Du wirst staunen, wie das sein Interesse wecken wird.

Und wenn dann dein Pferd seine Energie anbietet, frage es nicht nach zu viel. Belohne es eher früher als zu spät durch Verlangsamung. Mache eine Pause und kraule es oder gib ihm ein Leckerli. Wenn Dein Pferd sieht, was für eine Belohnung drin ist, wird es mehr Anreiz haben zu reagieren und du bekommst damit das was du möchtest.

Right Brain EXTROVERTIERT

Dieses Pferd benötigt dauernd deine Versicherung, dass es nicht sterben wird. Es ist sehr schnell verwirrt und ängstlich; deshalb ist es sehr wichtig, die Dinge so einfach wie möglich zu machen. Dies hilft ihm, sich besser entspannen zu können, da es sich so nicht dauernd überfordert fühlt.

Right Brain Extrovertiert = Freundlichkeit

Right Brain extrovertierte Pferde sind Beutetier in Person (oder sollte ich schreiben „in Pferd“?). Die instinktive Flucht-Reaktion und das intensive Bedürfnis nach Sicherheit ist für ein Right Brain extrovertiertes Pferd das Wichtigste.

Wenn Du also in der Lage bist, dein Pferd davon zu überzeugen, dass Du Freund und nicht Feind bist, hast Du den Master-Schlüssel gefunden.

„Wie kannst Du also deinem Pferd beweisen, dass Du es nicht essen wirst?“ Spiele so oft es geht das Freundschaftsspiel (Friendlygame). Es geht um so viel mehr als dein Pferd nur zu streicheln oder es auf Reize zu desensibilisieren.

Auf dem T-Shirt eines Right Brain extrovertierten Pferdes würde stehen: „Zum Laufen geboren! “ und auf der Rückseite „Ich bin mir nicht sicher ob du mein Freund bist.“


Hier sind einige der Verhaltensweisen, die deinem Right Brain extrovertierten Pferd beweisen, dass Du NICHT freundlich bist:

  • Angst – wird als negative Energie empfunden
  • Frustration – wird als Aggression empfunden
  • Verurteilung oder Schuldzuweisung – wird als Raubtierverhalten empfunden
  • Gerade Annäherung, zielorientiertes Handeln – wird als Raubtierverhalten empfunden

Right Brain extrovertierte Pferde werden dich lehren, weniger geradeaus und zielorientiert zu sein und einen freundlicheren Ansatz zu haben. Natürlich musst Du Ziele haben, aber sie dürfen nicht das sein, was dein Pferd jetzt gerade tun soll.

Du musst lernen, wie Du dein Pferd dazu bringst, dass deine Idee seine Idee wird. Gewinne sein Vertrauen und bringe es dazu, sich selbst für dich als „Führer“ zu entscheiden.

Deinem Right Brain extrovertierten Pferd musst Du ein ruhiger, selbstbewusster Führer und ein freundlicher Lehrer sein.

Und hier kommt das Beste: Pferde kümmert es nicht, wie viel Du weißt bis sie wissen, wie sehr Du dich kümmerst! Sie werden alles für Dich tun, sobald Du ihr Vertrauen gewonnen hast.

Right BRAIN INTROVERTIERT

Dieses Pferd ist schüchtern, ruhig und sehr zurückhaltend. Es vermeidet jede Art von Druck, indem es sich in sein Schneckenhaus zurückzieht.

Deshalb ist es wichtig, dass du die Dinge sehr langsam machst, genügend Wiederholungen einbaust und ihm dann die Zeit gibst darüber nachzudenken. Sobald dein Pferd sich traut, wird es damit beginnen, von sich aus mehr anzubieten.

Right Brain INTROVERTIERT = Werde L A A A A A A N G S A M!

Right Brain introvertierte Pferde können schwer zu lesen sein, weil sie äußerlich ruhig erscheinen, aber innerlich laufen ihre Emotionen auf Hochtouren.

Man kann es nur nicht sehen. Sie sind höchst emotional, aber sie wollen auch alles richtig machen. So verstecken sie ihre Gefühle und geben ihr Bestes bis plötzlich der Druck nicht mehr auszuhalten ist und sie explodieren. Deshalb sind Right Brain introvertierte Pferde schwer zu lesen und scheinen eher unberechenbar.

So fliehen Right Brain introvertierte Pferde in sich selbst:

  • Frage zu schnell und mache ordentlich Druck
  • Mache weiter, obwohl sie angespannt sind oder eine negative Geste machen (Ohren zurück, Schweif schlagen, etc.)
  • Frage Sie nach mehr und mehr, so dass es als Forderung ankommt
  • Sei grob, habe schnelle Hände, schnelle Beine, schnelle Forderungen

Ein Right Brain introvertiertes Pferd wird dich lehren, wirklich über die Dinge aus der Perspektive deines Pferdes nachzudenken.

Je gegensätzlicher deine Humanality zu der Horsenality deines Pferdes ist, umso schwieriger ist das für dich.

Auf dem T-Shirt eines Right Brain introvertierten Pferdes würde stehen: „Hetze mich nicht!“ Und auf der Rückseite „Und wenn du es doch tust, bin ich weg!“

Wie bekommst Du nun Vertrauen?
Entschleunige Dich, fühle , frage nach und warte auf Genehmigung. Ein guter Weg darüber nachzudenken ist: „Rotes Licht. Grünes Licht.“

Wenn dein Pferd dir ein rotes Licht gibt (Ohren zurück, Schweif schlagen, Spannung ) „jage“ es nicht durch die Aufgabe. Stoppe oder gehe kurz einen Schritt zurück und lege eine Pause ein.

Wenn Du grünes Licht erhältst (Lippen lecken, blinzeln, tiefe Seufzer, Halssenken, regelmäßige Atmung), kannst Du weiter bis zur nächsten roten Ampel.

Der Schlüssel ist es, nach solchen roten Lichtern ausschau zu halten und entsprechend zu reagieren. Wenn dein Pferd merkt, dass du ihm tatsächlich zuhörst und seine Reaktionen oder die Meinung honorierst, wirst Du erstaunt sein, wie sehr das seine Wahrnehmung von dir verändert und wie viel mehr dir dein Pferd vertraut.

Wie ihr ab jetzt am Besten herausfindet, welcher Charakter (Horsenality) euer Pferd ist erfahrt ihr jetzt:

HORSENALITY – Gebrauchsanweisung für den Test

So füllst Du den Bogen aus:

  • lade dir das Bild herunter und speichere es dir gut ab
  • drucke dir das Blatt mehrmals aus, damit du für jede Situation ein eigenes Blatt hast:
    • Bodenarbeit
    • Verhalten in der Herde
    • Verhalten unter dem Sattel

Notiere oben Situation, Datum und Namen des Pferdes. Fange mit dem Verhalten am Boden an:

  • Lies ganz genau, was dort gefragt wird:
    • „schlägt aus Angst aus“ ist z.B. ganz anders als „neigt zum beißen und schlagen“
    • „Über-reagieren“ ist anders als „ausgelassen“
    • „Charismatisch“ ist nicht identisch mit „Schönheit“.
  • Wenn eine Eigenschaft überhaupt nicht zutrifft, lass das Feld einfach leer
  • Wenn eine Eigenschaft zutrifft, überlege wie sehr sie dein Pferd beschreibt
    • Wenn du dir auf der ganzen Welt kein extremeres Pferd vorstellen kannst, wähle den gelben Bereich außen
    • Trift der Punkt selten zu, wähle den grünen Bereich innen
    • Ansonsten wähle den blauen Bereich in der Mitte
  • Male einen Kreis, der so breit ist wie das Feld an der Stelle

Wenn ein Pferd alle Punkte in einem Viertel hat, ist es leichter zu lesen als ein Pferd, dessen Eigenschaften sich über drei Quadranten verteilen. Wenn die Punkte sich innen befinden, ist es leichter im Umgang, als wenn viele Punkte im gelben Außenrand liegen.

Wichtig: Das Ergebnis dieses Tests zeigt dir den grundsätzlichen Charakter deines Pferdes. Entscheidend für unser Verhalten ist aber immer, in welchem Quadranten des Bogens sich dein Pferd in einer aktuellen Situation befindet.

Der Test fragt meist nach „negativen“ Eigenschaften, weil die Einschätzung uns Menschen leichter fällt, nicht um ein Pferd schlecht zu machen.

Egal was herauskommt: Kein Pferdetyp ist besser oder schlechter als ein anderer. Er ist einfach nur anders!

Bei Fragen benutzt gern die Kommentarfunktion oder sendet mir eine Mail.